SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Im Blick auf die Kommunionfeiern am Sonntag (und am Sonntag darauf) wende ich mich heute mit dem Wort zum Sonntag ganz besonders an unsere Kommunionkinder und ihre Familien.

ER ist immer bei Euch

Liebes Erstkommunionkind,
liebe Familien,

was war das im Frühjahr für eine Enttäuschung. Da habt Ihr Euch so lange auf Euren großen Tag der Erstkommunion vorbereitet. Dann kam Corona und alles musste erst einmal hintangestellt werden: die festliche Kleidung oder der bestellte Tisch im Restaurant, die gebastelte Kerze, die Freunde und Angehörigen, die eingeladen waren. Und nicht zuletzt Eure Vorfreude.

Die ist hoffentlich durch die Wartezeit jetzt noch einmal größer geworden. Vielleicht habt Ihr die Extraportion Zeit genutzt, um wirklich verstehen zu können, was da eigentlich passieren wird bei der ersten Heiligen Kommunion. Ganz verstehen können wir das alle nicht – auch ich als Pfarrer staune bis heute über das, was uns in der Eucharistie geschenkt wird.

Seit ich selbst ein Kommunionkind war – und ich erinnere mich bis heute gut an diesen schönen Tag –, haben mein Staunen und meine Freude nie aufgehört. Denn wie unglaublich ist das alles! Er, Jesus, der nicht nur Mensch, sondern auch der Sohn Gottes ist, stirbt für uns, er gibt sein Leben für Dich und für mich. Kann man sich größere Liebe vorstellen? Und das Geheimnis geht ja weiter. Er ist nicht nur gestorben, sondern auferstanden, um Dir und mir ein Leben zu schenken, das niemals endet, das ewig ist.

 

Wenn wir die Heilige Kommunion empfangen, nehmen wir dieses Leben selbst in uns auf. Das klingt unglaublich, aber so ist es: Wenn wir Jesus unter der Gestalt des Brotes empfangen, werden wir in ganz besonderer Weise ein Teil von IHM. In Euren Treffen während der Vorbereitungszeit ging es darum, diesen Jesus immer besser kennen zu lernen. Da habt ihr viel von Jesus erfahren. Ihr habt gehört, wie er Menschen begegnet ist. Er hat ihnen zugehört und mit ihnen gesprochen, hat sich um sie gesorgt und Kranke gesund gemacht. In vielen Erzählungen wird davon berichtet, dass Jesus Menschen geholfen hat, die nicht mehr weiterwussten. Vor allem hat er ihnen von Gott, seinem Vater, erzählt, der alle Menschen lieb hat und sie versteht.

In Eurem Kommunionlied bittet ihr ausdrücklich: Jesus, erzähl uns von Gott, von seinen Zeichen, seinen Wundern und Werken. Dein Wort hör´n wir und versteh´n jedesmal mehr von der Liebe des Herrn.

Genau das wünsch ich Euch, den Kindern, aber auch den Eltern und Geschwistern, dass Ihr diese seine göttliche Liebe spürt und dadurch wisst: Ihr seid nicht allein – nie! Er, der uns geschaffen hat, der uns im Christusgeheimnis Leben in Fülle schenkt, er ist immer bei uns. Er freut sich an all dem Guten und Schönen, was wir machen und erleben. Er tröstet und stärkt uns in Situationen von Not und Leid. Und genauso wir Ihr jetzt, ist auch Er voller Vorfreude auf die Erstkommunionfeiern, auf den Moment, an dem Er zum ersten Mal in das Herz der Kinder kommen darf.

Im Refrain des Kommunionliedes 2020 heißt es:
Erzähl uns mehr, mehr, mehr, dass wir die Zeichen versteh´n.
Mehr, mehr, mehr, dass wir die Hoffnung seh´n.
Erzähl uns mehr, mehr, mehr, dass wir Gott bekennen.
Mehr, mehr, mehr, dass wir ihn Vater nennen.

Ich finde, hier wird das Lied auch eines für uns Erwachsene. Die wir uns schon viele Jahre an dieses Geheimnis der Eucharistie herantasten. Mögen uns alle die Kommuniontage dahingehend neu sensibilisieren, dass wir die Zeichen verstehen, die wir Sonntag für Sonntag feiern. Dass wir die Hoffnung sehen und leben, die uns darin geschenkt wird. Dass wir Gott unseren Vater bekennen und nennen und gerne und froh seine geliebten Kinder sind.

Gesegnete Kommunionfeiern wünscht Euch und Ihnen allen

Pfr. Stefan Werner

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