SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Kraftort-Rallye:

kraftort rallyDer Weg ist das Ziel Die vier Seelsorgeeinheiten unse- res Altdekanats (Oberes Achtal, Aulendorf, Bad Wurzach, Bad Waldsee) haben zusammen mit der Jugendseelsorge eine Kraftort- Rallye organisiert. Jugend- und Projektgruppen präsentieren seit kurzem ihre persönlichen Kraftorte: Von der Lorettokapelle in Wolf egg über den Gottesberg in Bad Wurzach, vom Schafbuckel bei Aulendorf bis zum Burgweiher in Michelwinnaden ist Vieles dabei. Bekannte und unbekannte Orte – Kirchen, Kapellen, Wegkreuze, auch schöne Plätze in der Natur. Aus der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee sind sechs Orte dabei.

Jeder kann sich mit der Übersichts- karte und den GPS-Koordinaten selbst eine Route zusammenstellen und die Orte mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichen.

Der Weg ist das Ziel! Auftanken und Aufatmen, nicht ein schnelles Abfahren aller Stationen, darum geht es. Ein idealer Familienausflug, aber auch eine gute Möglichkeit, mit der Jugendgruppe oder dem Verein etwas Schönes zu unternehmen. Das Angebot gilt den ganzen Sommer und endet am 5. September.

Wer will, kann Fotos an die Mobile Junge Kirche schicken (via Whatsapp über die Nummer 01575 166 13 14 oder per Mail an DBoesl@ bdkj-bja.drs.de; sie werden auf der Homepage der Mobilen Jungen Kirche veröffentlicht).

Alle Informationen, Koordinaten und eine Übersichtskarte sind auf der Homepage der Jugendseelsorge abrufbar


Am 18. Juli ist der Tag des Heiligen Arnulf von Metz.

Wer ist für Sie ein Heiliger?

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Gäste,

was ist für Sie ein Heiliger? Von wem erhoffen Sie sich Fürsprache? Ich möchte Ihnen einen eher unbekannten Heiligen vor­ stellen, der unerwartete Impul­ se für uns bereithält. Am diesem Sonntag, dem 18. Juli, gedenkt die Kirche des Heiligen Arnulf von Metz, der im Frankenreich des frühen 7. Jahrhundert gelebt hat und um 640 gestorben ist. Arnulf war Bischof von Metz und Be­rater des Königs. Er legte den Grundstein für die Herrschafts­ übernahme durch seinen En­kel* Pippin den Mittleren und dessen Sohn Karl Martell. Er ist somit Stammvater der Königs­ dynastie der Karolinger und Urahn Karls des Großen. Von seinen Nachkommen wurde er bald als Hausheiliger verehrt, als Patron der ganzen Herr­ schersippe. In der Bevölkerung wurde Ar­ nulf als politisch versierter Bi­ schof verehrt und weil er, nach­dem er 629 sein Bischofsamt niedergelegt hatte, als Ein­ siedler und Asket Kranke und Aussätzige pflegte. Er verband somit zwei christliche Ideale frühmittelalterlicher Bischöfe: Sie sollten standesbewusste und noble Anführer der Chris­ tenheit sein – zugleich aber auch ein heiliges und frommes Leben führen, dessen Radikali­ tät sie zum anschaulichen Vor­ bild und zur Motivation für ihre Mitchristen machen konnte.

Arnulf wurde später als wich­tiger Heiliger verehrt, mit dem man allerlei Wundertaten und Legenden verband. Ihm wird nachgesagt, er habe zu Lebzeiten die Bevölkerung vor ver­ schmutztem Wasser bewahrt, indem er ihnen nur Bier aus ei­ nem gesegneten Braukessel zu trinken gab. Und eine spätere Wundererzählung besagt, dass bei der Übertragung seiner Ge­beine nach Metz die Prozession in glühender Sommerhitze Halt machte. Der letzte Hum­pen Bier habe auf Fürsprache des Heiligen aber in wundersamer Weise für alle 5000 Begleiter ausgereicht und wurde nicht leer. Arnulf gilt deshalb auch als Patron der Bierbrauer.

Arnulf ist also Stammvater eines einflussreichen Fami­lienclans. Wir selbst kennen ähnliche Gründerfiguren: der Urgroßvater, der den familien­ eigenen Betrieb gegründet hat; der erste Zunftmeister einer Narrenzunft; die Klostergrün­derin, deren Charisma bis heu­ te wirkt. Wir verehren sie, weil sie ein Vermächtnis hinterlas­ sen haben, das bis heute wirkt und das uns bereichert.

Überlegen Sie mal: Welche Gründerfigur spielt in Ihrem Leben eine besondere Rolle? Wer ist Ihr persönlicher Hausheiliger und Patron?

Arnulf ist zudem Vorbild im gesellschaftlich­politischen Einsatz, und zugleich authen­tischer Glaubenszeuge durch seine persönliche Lebensfüh­rung. Ein Prototyp eines enga­ gierten Menschen, der aus sei­ nem Glauben heraus die Welt mitgestalten und verbessern möchte. Der Menschen in Not hilft und auf gefährliche Entwicklungen mit pragmatischen Lösungen reagiert.

Kennen wir solche Vorbilder in unserem Umfeld? Wer kann Sie inspirieren, aufrütteln und mo­ tivieren? Wer ist Ihr Idol?

Arnulf ist ganz sicher auch Ziel von überhöhter Legendenbil­ dung. Obwohl die Wundertaten hinzugedichtet sein können, tut das der Verehrung keinen Abbruch. Gerade das gezeich­ nete Idealbild der Person soll ja Bedeutung für unser je eigenes Leben gewinnen. Berufsgruppen wie die Bierbrauer finden so einen ganz eigenen Zugang zu „ihrem“ Patron. Er wird zur Identifikationsfigur und zum Garant von Einheit. Auf ihn können sich alle berufen, gegen ihn gibt es nichts auszu­setzen.

Auch in unserer Gegenwart erfüllen Menschen diese Funktion. Die liebevolle Oma, die die Familie zusammenhält; die „gute Seele“ im Kirchen­chor, die von allen als „Herz der Gruppe“ anerkannt ist; der Kommandant der Feuerwehr, auf dessen Entscheidungen alle blind vertrauen.

Wer könnte das bei Ihnen sein? Wer hält bei Ihnen den Laden zusammen? Wer ist Ihre leben­ de Legende?

Wir verehren Menschen wie Arnulf als Heilige, die in ihrem Leben oder durch ihr Wirken noch nach dem Tod herausragend in ihrem Umfeld wahrgenommen wurden. Menschen, die Beson­ deres geleistet haben und von deren Vorbild wir uns Orientie­ rung erhoffen.

Von wem würden Sie also sagen, „das ist für mich echt ein Heiliger“?

Andreas Hund
Pastoralassistent

* Arnulf von Metz wurde zum Priester geweiht, nachdem sei- ne Frau Doda in ein Kloster ein- getreten war. Im Jahre 614 wur- de er Bischof (laut Wikipedia).


MEDIZINISCHE MASKEN SIND IM GOTTESDIENST PFLICHT

adobestock 330257860 bearbeitetNeben den bisher schon geltenden Maßgaben zur Feier von Präsenzgottesdiensten tritt nun die Pflicht, dass alle Personen im Gottesdienst einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Als „medizinische Maske" gelten sogenannte OP-Masken (Einwegmasken) und Masken der Standards KN95/N95 und FFP2.

Alle aktuelle Corona-Maßnahmen findet ihr in unserem Dossier: https://www.drs.de/dossiers/corona.html 

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Erstkommunionweg 2021 - "Vertrau mir, ich bin da“

adobestock 158651177 bearbeitet 288x200Unter dieser Zusage startet der Kommunionweg 2021. All die Familien sind zum Kommunionweg eingeladen, bei denen ein Kind (i.d.R. der 3.Klasse) zur Erstkommunion gehen will. Die Anmeldung ist bereits erfolgt. Wer sein Kind noch nachmelden möchte, der sollte dies bis Ende Januar noch tun.  Bitte das Formular zur Anmeldung ausfüllen und im jeweiligen Pfarrbüro einwerfen.

 Bild: © Tom Bayer


SCHOTT - Tagesliturgie


Evangelium Tag für Tag

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© Foto: racamani / www.Fotolia.com

Leseverzeichnis:

Leseabschnitte für jeden Tag gemäß dem aktuellen Lesejahr
(Markus-Lesejahr / B)

Grafik Waldsee BuntST. PETER

Bad Waldsee mit seinen über 20.000 Einwohnern ist geprägt durch seine einzigartige Lage zwischen zwei Seen, dem Schlosssee und dem Stadtsee. 926 wurde es erstmals urkundlich erwähnt als „Walchsee“ - „See der Walchen“. Heute gehören zu Bad Waldsee u.a. der Teilort Mittelurbach, Volkertshaus, Steinach, Haslanden, Steinenberg, Mattenhaus, Hittelkofen ... mehr

ST. PETER & PAUL

Reute ist seit 1971 ein Ortsteil der Stadt Bad Waldsee im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg. Seit 2014 sind die Teilorte Reute und Gaisbeuren fusioniert. Heute zählt der Ort Reute-Gaisbeuren rund 4300 Einwohner. Zu Reute-Gaisbeuren gehören auch die Wohnplätze Durlesbach, Greut, Magenhaus, Obermöllenbronn, Stadel, Tobel, Untermöllenbronn. Ankenreute, Arisheim, Atzenreute, Dinnenried, Enzisreute, Haldensäge, Haldenhof und Kümmerazhofen. mehr...

Grafik Michelwinnaden Bunt

ST. JOHANNES EVANGELIST

Michelwinnaden ist mit seinen ca. 650 Einwohnern der kleinste Teilort der Stadt Bad Waldsee. Seit dem Jahr 1974 ist Michelwinnaden durch einen Eingliederungsvertrag Ortsteil der Stadt Bad Waldsee. Zur Ortschaft gehören auch die Weiler Michelberg und Lenatweiler ...mehr

Grafik Haisterkirch Bunt

ST. JOHANNES BAPTIST

Haisterkirch, das 1832 - 1974 auch politisch eine selbständige Gemeinde war und seit 1975 zur Kurstadt Bad Waldsee gehört, liegt am Haisterbach. Zu Haisterkirch gehören u.a. die Wohnplätze Osterhofen, Ehrensberg, Graben, Hittelkofen, Hittisweiler, Bäuerle ...mehr